Heldinnen und Helden
vom 28. bis 31. Mai fand in Bad Honnef und Bonn das 21. Rolandseck Festival statt. Das Motto des dies- jährigen Festivals lautete „Heldinnen und Helden“. Helden sind für uns Menschen, die außergewöhn- liche und visionäre Leistungen erbracht haben. Von diesen haben wir gerade hier im Rheinland einige – Adenauer, dessen 150. Geburtstag dieses Jahr gefei ert wird, Johannes Wasmuth, Retter des Bahnhofs Rolandseck und Initiator des Arp Museums, oder Willy Brandt, der für seine Politik der Entspannung und Versöhnung den Friedensnobelpreis erhielt .
Auch in der Musik gibt es Heldinnen und Helden, die großartige Leistungen erbracht und nachhaltig gewirkt haben: Bach, der Musik als universelle Strukturkunst entwickelte, Joseph Haydn, der Architekt der Formen, Mozart, der Meister des Ausdrucks, Beethoven, der politische und musikalische Revolu- tionär, und Schubert, der „stille Held der Romantik“, der in seiner kurzen Lebenszeit eine neue roman- tische Musiksprache der Gefühle entwickelte. Und nicht zuletzt Clara Schumann, die acht Kinder ver- sorgte, international konzertierte, selbst komponierte und das musikalische Erbe ihres Mannes pflegte.
Zum Bericht: Bericht des 21. Rolandseck-Festivals

Galakonzert im Kursaal Bad Honnef, 28.05.26 19:00 Uhr

Carte Blanche für Andràs Schiff (Klavier) im Kursaal Bad Honnef, mit Mihaela Martin (Violine)
Werke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert
1. Festivalkonzert im Kursaal Bad Honnef, 29.05.26 19:00 Uhr
Programm:
Felix Mendelssohn: Die Hebriden – Konzertouvertüre für Klavier zu vier Händen, Op. 26
Elena Bashkirova, Denis Kozhukhin
Clara Schumann: 3 Romanzen für Violine und Klavier
Mihaela Martin, Elena Bashkirova
Ervin Schulhof: Streichquartett Nr.1
Schumann Quartett: Erik Schumann (Violine), Ken Schumann (Violine), Matthew MacDowell (Viola), Mark Schumann (Violoncello)
Astor Piazzola: Histoire du Tango (Auszüge)
George Enescu: Nocturne
Moldo Duo: Radu Ratoi (Akkordeon) und Stefan Diaconu (Flöte)
Mieczysław Weinberg: Rhapsodie auf moldawische Themen für Violine und Akkordeon
Mihaela Martin, Radu Ratoi
Johannes Brahms: Streichsextett G – Dur, Op. 36
Barnabas Kelemann, Jaime Naya, Nora Chastain, Blythe Teh Engström, Justus Grimm, Thomas Carroll
2. Festivalkonzert im Kammermusiksaal des Beethovenhauses, 30.05.26 19:00 Uhr
Programm:
Gideon Klein: Trio für Violine, Viola und Violoncello
Barnabas Keleman, Nora Chastain, Thomas Carroll
Alban Berg: 5 Stücke für Klarinette und Klavier
Thorsten Johanns und Georgy Voylochnikov
Ernest Chausson: Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett
Mihaela Martin, Denis Kozhukhin, Schumann Quartett: Erik Schumann (Violine), Ken Schumann (Violine), Matthew MacDowell (Viola), Mark Schumann (Violoncello)
Auswahl von Stücken
Moldo Duo: Radu Ratoi (Akkordeon) und Stefan Diaconu (Flöte)
Bela Bartok: Sechs Rumänische Volkstänze für Violine und Akkordeon
Barnabas Kelemann, Radu Ratoi
Antonin Dvorak: Streichquartett F – Dur, Op. 96 (Amerikanisches)
Schumann Quartett: Erik Schumann (Violine), Ken Schumann (Violine), Matthew MacDowell (Viola), Mark Schumann (Violoncello)
3. Festivalkonzert: Matinee-Konzert im Kursaal Bad Honnef, 31.05.26 11:00 Uhr
Programm:
Franz Schubert: Fantasie f-moll, D 940 für Klavier zu vier Händen
Elena Bashkirova, Denis Kozhukhin
Claude Debussy: Streichquartett g-moll, Op. 10
Elza Silina, Mohamadreza Bahrami, Guilerme Marques Caldas, Idil Bursa
Richard Strauß: Metamorphosen für Streicher
Mihaela Martin, Jaime Naya, Blythe Teh Engström, Wassili Wohlgemuth, Thomas Carroll, Justus Grimm, Omar Farjoun Bishara
Pause
Franz Schubert: Oktett F- Dur, D 803
Mihaela Martin, Elza Silina, Blythe Teh Engström, Wassili Wohlgemuth, Justus Grimm, Omar Farjoun Bishara, Thorsten Johanns, Kandil Kandil, Huma Beyza Unal