Kontrabaß trifft Klavier im Festsaal des Bahnhofs Rolandseck

Nabil Shehata (Kontrabaß) und Hinrich Alpers (Klavier) begeisterten die Musikfreunde beim 5. Abonnementkonzert der Saison 2016/17 mit Werken von Beethoven, Schubert, Schumann, Kussewitzki und Hindemith.

Ursprünglich hatten nur der Russe Kussewitzki, der selber Kontrabassist war, mit „Chanson triste und Valse miniature“ und Hindemith mit seiner Sonate für beide Instrumente komponiert. Alle anderen Werke wurden umgeschrieben. Schuberts Sonate für Aperggione – einer Mischung aus Gitarre und Violoncello, das als Instrument nur kurze Zeit gebaut wurde – wurde von dem Kontrabaß kongenial ersetzt.

Als Zugabe erklatschten sich die begeisterten Zuhörer eine Tarantella für Klavier und Kontrabaß. Unglaublich beschwingt!

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Hinrich Alpers mit dem ältesten Musikfan und begeisterten Freunden beim Umtrunk

Sonderkonzert mit Radu Lupu

Aufgrund seiner innigen Verbindung mit Johannes Wasmuth, der im August 2016 seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte, hat Radu Lupu, der nur höchst selten in der Öffentlichkeit musiziert, ein Sonderkonzert im Festsaal des Bahnhofs Rolandseck gegeben.
Als eine melancholische Hommage an gelebtes Leben erschien das Andante mit Variationen von Joseph Haydn, von Lupu schnörkellos meditativ versunken gespielt.
Danach das Jugendwerk von Robert Schumann, die Fantasie op. 17, einfachen volksliedhaften Melodien folgen eruptive Ausbrüche. Das jugendliche Leben, in seiner Gänze kompositorisch eingefangen, wird von Lupu voller Empfindsamkeit und Spannung zum Tönen gebracht.
Nach der Pause dann die selten gespielten zwölf Charakterstücke für Klavier von Pjotr Iljitsch Tschaikowski „Die Jahreszeiten“ und als Zugabe Schuberts Impromptu As-Dur op. 142.
Das Publikum – darunter einige junge Pianisten – bedankte sich mit Standing Ovations.

 

lupu beim spiel

lupu ansprache von andreas                                                       lupu im gespräch

4. Abonnementkonzert im Februar 2017

Für das 4. Abonnementkonzert der Saison 2016/17  hatten Valentin Radutiu (Violoncello) und  Akané Sakai (Klavier) ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt:

L. van Beethoven: Variationen über “Bei Männern welche Liebe fühlen” WoO 46,

J. Brahms: Sonate Nr. 2 F-Dur op. 99

D. Schostakowitsch: Sonate op. 40 B. Bartók: Rumänische Tänze

Im Feuilleton des Bonner Generalanzeigers – überschrieben „Spannungsvolle Dichte“ – wurden besonders das ausdrucksstarke Spiel des Cellisten und der besondere Klang seines Instrumentes hervorgehoben.

Als Zugabe gab es die entzückende „Sicilienne“ von Maria Theresia Paradis – Begeisterter Applaus!

Akane und Raditiu...Akane, Radiutu und Torsten Schreiber...4.abo gruppe mit marga4.abo die zwei

Der 1986 in München geborene Cellist Valentin Radutiu erlernte das Cellospiel von seinem Vater und studierte in Salzburg, Wien und Berlin bei Clemens Hagen, Heinrich Schiff und David Geringas. Von der Süddeutschen Zeitung für seinen „aufregend eigenen, energiereichen, in der Höhe berückend singenden, in den tiefen Registern stets klar konturierten, männlichen Ton“ als „eine der großen Cellobegabungen unserer Zeit“ gerühmt (SZ 15.10.2013), zählt Valentin Radutiu zu den aufstrebenden Cellisten seiner Generation.
Die im japanischen Nagoya geborene Pianistin Akané Sakai war Stipendiatin zahlreicher Stiftungen. Sie konzertiert in Frankreich, Belgien, Japan und anderen Ländern mit Musikern wie Martha Argerich, Gidon Kremer. Nicholas Angelich, Lilya Zilberstein und Ivry Gitlis . Von ihr erschienen CDs beim japanischen King International Label, bei Warner Classics und der Deutschen Grammophon.
Das Konzert fand statt in Kooperation mit dem Kulturring Bad Honnef e.V.

Mitgliedertreffen mit Musik zum Neuen Jahr

Am Sonntag, dem 5. Februar 2017 waren alle Mitglieder der Johannes-Wasmuth-Gesellschaft in das Kelterhaus in Muffendorf eingeladen.

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Unsere Mäzenatin Irene Diederichs hatte uns diese historischen Räumlichkeiten wieder zur Verfügung gestellt und viele Mitglieder kamen zur sonntäglichen Matinee.
Unsere „Artist in residence“ Myriam Farid spielte Werke von Brahms und Rachmaninov und erfreute mit ihrem musikalischen Geschenk.
Danach gab es lecker „wat ze müffele un ze süffele“.
Das köstliche Buffet hatten übrigens ganz zwanglos Mitgliieder bereitet – Die Johannes-Wasmuth-Gesellschaft wird zu einer engagierten Gemeinschaft!

Tastendonner und subtiles Leuchten

Bashkirova-10-12-2016-3Elena Bashirova brillierte im Arp Museum (2. Abonnement-Konzert) Mit Werken von Liszt, Schumann, Tschaikowsky und Srjabin begeisterte die russische Pianistin die Musikfreunde im Foyer des Museums inmitten von Kunstwerken. „Tastendonner und subtiles Leuchten“ titelte der Bonner Generalanzeiger. Nach dem Konzert trafen sich die Mitglieder der Johannes Wasmuth Gesellschaft zum Glühwein und Spekulatius im Freien, stilvoll vorbereitet von den engagierten Mitgliedern Hans Hecek und Klaus Mertens. Bashkirova-10-12-2016-1