Benefizkonzert mit Nils Mönkemeyer und William Youn

Die Johannes-Wasmuth-Gesellschaft e.V. und das Arp Museum Bahnhof Rolandseck präsentierten:

Mönkemeyer Yun 20.5.2015

Nils Mönkemeyer (Viola) und William Youn (Klavier) gaben ein Benefizkonzert für die Johannes Wasmuth-Gesellschaft in Kooperation mit dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck.
Auf ein rein deutsches Programm der Romantik mit Werken von Robert Schumann und Johannes Brahms hatten sich die beiden Ausnahmekünstler geeinigt.
Technisch brillant, mit differenzierter Aussagekraft und einer unbändigen Musizierlust faszinierte das Duo die zahlreichen Musikfreunde, die hochkonzentriert -ohne einen einzigen Huster- der Musik lauschten.
Das Lied „Frühlingsnacht“ von Robert Schumann, für Klavier bearbeitet von Franz Liszt, spielte William Youn mit natürlicher Leichtigkeit, ohne lastende Schwere.
Die folgenden Sonate f-moll op.120 Nr.1, die Brahms ursprünglich für Klarinette und später auch für Bratsche komponiert hatte, spielte das Duo temporeich und rhythmisch markant, damit sich der „muntere Tanzcharakter“ trotz aller Ernsthaftigkeit durchsetze.
Nach dem begeisterten Applaus gab es als Zugabe „Gut Abend, gut Nacht“ mit der Aufforderung von Mönkemeyer, doch mitzusingen, wenn das Liedlein erkannt würde, was dann auch in rührender Weise geschah!

 

Programm:
Robert Schumann: Adagio und Allegro As-Dur, op. 70
Johannes Brahms: Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2
Johannes Brahms: Ungarische Tänze (Auswahl)
Johannes Brahms 2. Satz aus der Klaviersonate Nr.1 Op.1
Robert Schumann / Franz Liszt: „Frühlingsnacht“ S568
Johannes Brahms: Sonate f-moll op. 120 Nr.1

Künstlerische Brillanz und innovative Programmgestaltung sind das Markenzeichen, mit dem Nils Mönkemeyer sich in kurzer Zeit als einer der „international erfolgreichsten Bratschisten“ (Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung) profiliert und der Bratsche zu enormer Aufmerksamkeit verholfen hat. In seinen Programmen spannt er den Bogen von Entdeckungen und Ersteinspielungen originärer Bratschenliteratur des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne und zu Eigenbearbeitungen. Bereits während seines Studi-um bei Hariolf Schlichtig entwickelte Nils Mönkemeyer eine intensive Konzertkarriere und erhielt zahlreiche Preise, so den 1. Preis beim Internationalen Yuri Bashmet-Wettbewerb in Moskau, den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und den renommierten Parkhouse Award in London. Er konzertiert auf den internationalen Konzertpodien wie der Londoner Wigmore Hall, dem Wiener Musikverein, dem Bozar in Brüssel, der Kölner Philharmonie oder der Berliner Philharmonie und ist Gast auf Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Kammermusikfest Lockenhaus oder dem Mozartfest Würzburg.
Als einen „echten Poeten“ mit „bravouröser Anschlagstechnik“ rühmt die Presse den 1982 geborenen koreanischen Pianisten William Youn, der aus der Talentschmiede von Karl-Heinz Kämmerling stammt.Zu William Youns Projekten gehören Konzerte in Häusern von Weltrang und Festivalauftritte von Berlin über Seoul bis New York.

Mönkemeyer alle 20.5.2015

Die Künstler mit den Freunden Irena Wachendorf und Ulrich Schütte, die dieses Konzert initiiert haben; mit dabei der Künstlerische Leiter Torsten Schreiber.

Mönkemeyer 20.5.15